Fatboy

Das niederländische Unternehmen ist gerade mit Slim4 live gegangen, als die Corona-Krise begann und die Nachfrage nach Lifestyle-Produkten einen extremen Anstieg erfuhr. „Wenn wir unser Lager zu dem Zeitpunkt noch mit Excel verwaltet hätten, hätten wir diese Situation nie gemeistert“, sagt Kim de Jong, Demand & Supply Planner bei Fatboy. Sie berichtet, wie das Unternehmen seine Supply Chain mit Hilfe von Slim4 in Zeiten großer Unsicherheit von Angebot und Nachfrage im Griff behalten hat.

  • KUNDE Fatboy
  • JAHR 2020

"Unter Zeitdruck ist Fokussierung besonders wichtig. Durch Slim4 sehen wir genau, was Priorität haben sollte." - Kim de Jong | Fatboy

Ergebnisse

  • Gesteigerte Effizienz
  • Supply Chain-Kontrolle in Zeiten großer Unsicherheit von Angebot und Nachfrage
  • Prognosen und Bedarfsplanung mit größerer Genauigkeit

Slimstock hilft Fatboy durch hektische Corona-Zeiten

Fatboy ist eine niederländische Designmarke, die Lifestyle-Produkte für den internationalen Markt entwickelt. Der Sitzsack, wie auch die mobile Tischlampe "Edison the Petit", mit der unverkennbaren Fatboy-Signatur, gehören heute zu den Klassikern des Unternehmens. „In den 22 Jahren unseres Bestehens ist unser Sortiment zu einer vielseitigen Palette von Artikeln für drinnen und draußen angewachsen“, sagt Kim de Jong. „Dies reicht von Lampen und Teppichen bis hin zu Beistelltischen, Hängematten, Luftmatratzen und einem kompletten Sortiment an Außenmöbeln.“

Trotz Excel ohne Einsicht

Als Demand & Supply Planner arbeitet Kim de Jong in einem kleinen Team, das für Prognosen, Einkauf und die Lagerverwaltung von insgesamt 1.600 Artikeln und Halbfabrikaten zuständig ist. Um diese Prozesse zu bewerkstelligen, arbeitete sie lange Zeit mit Excel. Als jedoch der Umsatz wuchs und das Sortiment immer unüberschaubarer wurde, stoß sie an ihre Grenzen: „Excel machte es uns schwer, Trends zu erkennen, weil wir nur 12 Monate zurückblicken konnten. Wir hatten auch wenig Einfluss auf saisonale Muster und Nachfragespitzen. Die Prognose war nicht anpassbar, sodass einmalige Spitzen nicht ausgeschlossen werden konnten. Infolgedessen habe ich jede Woche viel Zeit investieren müssen, um die richtigen Bestellungen vorzubereiten. Auch erlaubte es uns Excel nicht, zwischen einzelnen Service-Leveln zu differenzieren, sodass wir bei einigen Produkten zu viel und bei anderen wiederrum zu wenig Sicherheitsbestand hatten.“

Nachfrage schoss in die Höhe

De Jong und ihre Kollegen hielten es für höchste Zeit, um in eine fortschrittliche Bestandsoptimierungs-Software zu investieren. Die Entscheidung fiel auf Slimstock und deren Bestandsmanagement-Lösung Slim4. „Ich kannte Slim4 bereits, da mein vorheriger Arbeitgeber ebenfalls mit der Software gearbeitet hat. Dennoch haben wir auch andere Lösungen in Betracht gezogen. Letztendlich waren die Benutzerfreundlichkeit von Slim4 sowie die Mitarbeiter von Slimstock selbst ausschlaggebend.“

Nach und nach wurde Slim4 in Betrieb genommen. Ende März war Fatboy schließlich vollends einsatzbereit. "Und dann brach die Corona-Krise aus", sagt De Jong mit einem allessagenden Blick. Diese läutete den Beginn einer Periode großer Unsicherheit ein, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. „Zuerst dachten wir, dass der Umsatz einbrechen würde, aber nach einigen Wochen stellte sich heraus, dass das Gegenteil der Fall war: Die Nachfrage vieler Produkte schoss in die Höhe.“

Lieferanten in Schwierigkeiten

Wollte sie zunächst Bestellungen stornieren, so musste sie nun alle Register ziehen, um zusätzliche Aufträge an Lieferanten, vor allem aus China, zu vergeben und versuchen, bestehende Aufträge zu beschleunigen. Erschwert wurde dies durch die Tatsache, dass die Lieferanten vor Ort gerade erst das chinesische Neujahrsfest beendet hatten und sich ebenfalls mitten in der Corona-Krise befanden. Infolgedessen wurden bereits erteilte Aufträge weiter verzögert. Auch wurde es immer schwieriger Lieferzeiten vorherzusagen.

Die Rettung: Slim4

„Die ganze Situation war super hektisch. Wir hatten mehr als Glück, dass wir Slim4 kurz vorher in Gebrauch genommen hatten“, führt De Jong weiter aus. „So hatten wir trotz der Probleme immer noch die Kontrolle. In Slim4 ist alles visuell dargestellt, sodass wir genau sehen konnten, welche Artikel zu einem bestimmten Zeitpunkt vorrangig behandelt werden mussten. Wenn man unter Zeitdruck steht, ist Fokussierung besonders wichtig. Die Konzentration muss dann auf die wichtigsten Artikel und Aktionen gerichtet sein. Dies ermöglichte es uns, stets die bestmöglichen Maßnahmen zu ergreifen, um in der gegebenen Situation noch ein Maximum an Umsatz und Gewinnspanne zu erzielen.“

Was-Wenn-Simulationen und Szenarioplanung

Eine Funktion von Slim4, die sich während der Krise als sehr wertvoll erwiesen hat, war die Simulation von Szenarien. "Man weiß nicht, wie sich die Nachfrage entwickeln wird, dennoch möchte man ein Gefühl für die Entscheidungen bekommen, die man trifft. Was sind die Auswirkungen? Angenommen, die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt bricht plötzlich wieder ein, für wie viele Monate sind dann Lagerbestände in der Pipeline? Will man dieses Risiko eingehen? Slim4 gibt Einblicke darüber, wann der Vorrat aufgebraucht ist und wie lange dies voraussichtlich dauern wird. Diese Art der Analyse ermöglichte es uns, trotz aller Unsicherheit gut überlegte Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus konnten wir auch unsere Vertriebskollegen und das Management besser über den Stand der Dinge informieren.“

Die nächsten Ziele stehen schon fest

Inzwischen ist bei Fatboy wieder einigermaßen die Ruhe eingekehrt, sodass sich Kim de Jong wieder auf ihre regulären Aufgaben konzentrieren kann. „Dass Slim4 in Situationen, in denen sich die Nachfrage plötzlich ändert, von immensem Wert ist, ist jetzt klar, aber in der kommenden Zeit werden wir auch die anderen Vorteile der von Slimstock angebotenen Lösungen nutzen. Wir stehen am Beginn der neuen Saison, in der wir eine ganze Reihe großartiger neuer Produkte einführen werden. Slim4 wird uns helfen, die erste Prognose zu erstellen und die Nachfrage nach diesen neuen Produkten zu antizipieren. Ein weiteres Ziel ist die Reduzierung unseres Gesamtbestandes. Die meisten Unternehmen, die in Slim4 investieren, streben dieses Ziel als erstes an. Sie können aber sicher verstehen, dass das bei uns in den letzten Monaten keine Priorität hatte.“

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