13 Januar 2026
Im Rahmen unseres diesjährigen Kunden- und Schulungstages am 17. Und 18. September 2025 haben wir dieses Interview mit Michael Medic, Abteilungsleiter Bestandsmanagement der Alliance Automotive Germany GmbH (AAG) geführt. Das folgende aufgezeichnete Gespräch verdeutlicht, wie Alliance Automotive Group mit Slim4 die Produktverfügbarkeit optimiert und Überbestand reduziert. Gleichzeitig wird in dem Interview mit Herrn Medic deutlich, wie externe Risiken, gesetzliche Veränderungen und standortspezifische Bedürfnisse die Bestandsstrategie prägen können. Wir bedanken uns für den inspirierenden Austausch und die spannende Veranstaltung.
Herr Medic, die Alliance Automotive hat ein großes Teilesortiment. Vor welchen Herausforderungen steht Ihre Bestandsstrategie?
Herr Medic: Im Prinzip haben wir die Herausforderungen wie alle: die richtigen Teile am richtigen Ort zu lagern. Das Ganze möglichst Kosteneffizient. Klingt eigentlich ganz einfach, ist es aber nicht, aber da hilft uns SLIM4 natürlich ein Riesenstück weit dabei, diese Herausforderung bestmöglich zu meistern.
Wie lässt sich die Bestandsstrategie in SLIM4 effektiv umsetzen?
Herr Medic: Wir haben unterschiedliche Kundenstrukturen. Wir haben Werkstattkunden, wir haben Großhändler, wir machen E-Commerce. Alle haben unterschiedliche Anforderungen auch an Ihren Bestand, an die Bestandstiefe, an die Breite und da sind wir wirklich auf Standortebene unterwegs, um dort an dem jeweiligen Standort das entsprechende Kundenklientel bestmöglich zu bedienen.
Welche typischen Risiken treten im Bestandsmanagement auf?
Herr Medic: In den letzten Jahren muss man jetzt mal zurückblicken, wenn man mal die letzten vier, fünf Jahre zurückgehen waren einige Themen von Corona über Suezkanal-Sperrung, Piraten im indischen Ozean also all solche Dinge, die lassen sich vorher nicht planen aber wir versuchen das mit unseren Möglichkeiten in Verbindung mit SLIM4 auszugleichen.
Wie bereiten Sie Ihre Beschaffungsstrategie auf gesetzliche Anforderungen vor?
Herr Medic: Ein Teil Immobilität ist natürlich da zu wissen, welche Teile benötigt werden. Dann in enger Abstimmung mit dem Produktmanagement herauszufinden, haben wir überhaupt die Lieferanten in unserem Portfolio, die diese Teile liefern. Wir haben mit dem POE-Background noch ein bisschen andere Möglichkeiten, aber klar da ist natürlich eine enge Kommunikation wie gesagt, mit dem Produktmanagement, mit Vertrieb also Infos aus dem Markt, dass alles einzuholen und dann entsprechend umzumünzen in einen bedarfsgerechten Bestand.
Welche spezifischen KPIs nutzen Sie, um die Leistung im Bestandsmanagement zu messen?
Herr Medic: Ja klar, über allem steht natürlich die Verfügbarkeit, die interessiert den Vertrieb oder die Kunden, daran werden wir gemessen. Die [Verfügbarkeit] ist mal subjektiv, wir messen sie objektiv und darüber hinaus die IO, also Lagerumschlag, jetzt mal salopp formuliert, da ist unser Finance sehr dran interessiert. So, und aus dieser ganzen Gemengelade müssen wir das Optimale raushören.




