„Frisch und immer auf Lager!“ – wie Lebensmitteleinzelhändler von digitalem Bestandsmanagement profitieren

Erfahren Sie, wie Europas führende Lebensmitteleinzelhändler die Verfügbarkeit von Frischeartikeln sichern.

Lebensmitteleinzelhändler sehen sich einem ständigen Kampf ausgesetzt, um ein hohes Maß an Verfügbarkeit zu gewährleisten und gleichzeitig sicherzustellen, dass Kunden nur die frischesten Produkte genießen können. Angesichts der Tatsache, dass Lager-, Bearbeitungs- und Transportkosten strengen Kontrollen unterzogen sind, stellt die Verwaltung frischer Artikel für viele Einzelhändler eine große Herausforderung dar. Den europäischen Einzelhändlern Spar, Sligro und Udea ist es gelungen, diese Bestandshürden mit Hilfe eines digitalen Bestandsmanagements zu überwinden.

Den drei großen niederländischen Einzelhandelsketten ist es mit Unterstützung einer Bestandsoptimierungs-Software gelungen, den Zeitaufwand für die Versorgung einzelner Filialen drastisch zu reduzieren. Durch die Nutzung von intelligenten Tools, einschließlich historischer Nachfrage, POS-Daten und aktueller Lagerbestände, konnten die Einzelhändler den Lagerbedarf für jedes Geschäft mit weitaus größerer Genauigkeit berechnen.

Autonome Bestellvorschläge

Nehmen wir zum Beispiel den niederländischen Einzelhändler Udea: Die Einzelhandelskette ist gerade dabei, "'autonome Bestellvorschläge" einzuführen. Jeden Tag werden Transaktionsdaten und Lagerbestände aller 70 EkoPlaza-Filialen und des Distributionszentrums der Kette mit Unterstützung einer fortschrittlichen Software analysiert, um automatisch die Bestellungen für den nächsten Tag zu berechnen. Seit Beginn des Projekts erhalten inzwischen mehr als die Hälfte der Filialen ihre Waren auf diese Weise.

Als Teil dieser Prozessverbesserung verlieren die einzelnen Filialen bzw. Franchise-Geschäfte ein gewisses Maß an Autonomie. Allerdings erklärt Van den Brink: „Trotzdem gab es keinen Widerstand. Das Verfahren, das wir jetzt erproben, stellt sicher, dass die Kontrolle über die Regalflächen in den Läden gleich bleibt: Die lokalen Manager können immer noch bestimmen, welche Artikel sie in ihr Sortiment aufnehmen wollen. Darüber hinaus kann der Filialleiter jetzt auch sehen, welche Mindestbestände erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Regale voll und attraktiv aussehen.“ Damit kommen auch die Filialleiter in den Genuss der Vorteile der autonomen Bestellvorschläge.

Reduzierung von Out of Stocks

Alle 500 niederländischen Filialen der Einzelhandelskette Spar werden von unabhängigen Unternehmern betrieben. Obwohl das Unternehmen eine Reihe dringender Probleme hat, denen Priorität eingeräumt werden muss, überlegt die Supermarktkette, wie sie ihrem Unternehmernetzwerk einen genaueren Bestellprozess anbieten kann. Edwin Brekelmans, Supply Chain Manager bei Spar, erklärt: „Wir glauben an die Macht der Unternehmer. Schließlich kennen sie den lokalen Markt. Um jedoch mehr Einnahmen zu erzielen, benötigen diese Unternehmer jetzt mehr Unterstützung bei ihrem Bestellprozess.“

Im kommenden Jahr wird Spar in ein neues POS-System investieren, das ein Modul mit weiteren Funktionen für die Erfassung von Lagerbeständen und Abfall enthalten wird. „Wir sind zuversichtlich, dass die Unternehmen mehr Einnahmen erzielen werden, wenn die Zahl der Fehlbestände reduziert werden kann.“

Während das neue POS-System in der Lage sein wird, die Filialleiter zu informieren und zu beraten, müssen alle erforderlichen Maßnahmen manuell durchgeführt werden. „Aktuell sind wir noch nicht soweit, die Lagerbestände eines Artikels automatisch aufzufüllen. Dies ist aber ein Wunsch für die Zukunft“, erklärt Brekelmans...

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