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Produktion von Konsumgütern

Kein Industriezweig hat sich in den letzten 20 Jahren so stark verändert wie die Produktion von Konsumgütern. Jahrhundertelang basierte die Produktion auf lokalen Quellen und Kunden, die bereit waren, auf ihre Produkte zu warten. Die Globalisierung hat alles verändert: Während Lieferzeiten nun Monate anstatt Wochen betragen, da Unternehmen sich immer mehr auf ausländische Lieferanten stützen, ist die Kundennachfrage sprunghafter denn je.

Prognosen: das Rad am Laufen halten

Ohne den richtigen Einblick können Unternehmen schnell mit Überbestand konfrontiert sein, etwa wenn sie wertvolles Betriebskapital in nicht benötigte Komponenten und fertige Ware investieren. Oder noch gravierender: der Betrieb sieht sich kostspieligen Regallücken und Lieferschwierigkeiten ausgesetzt, da die Artikel zur Befriedigung des Kundenbedarfs einfach nicht verfügbar sind.

Unabhängig davon, ob ein Unternehmen auf Bestellung oder auf Lager produziert, müssen sich Lieferkettenteams auf präzise Prognosen stützen können. Nur so können sie genau bestimmen, was in welcher Menge bestellt wird und welche Produkte hergestellt werden müssen. Bedarfsschwankungsmuster, starke saisonale Schwankungen und längere Lieferzeiten zwingen Hersteller von Verbrauchsgütern dazu, jederzeit den Überblick über den zukünftigen Bedarf zu haben, damit der gesamte Produktionsprozess an den Kundenbedarf angepasset werden kann.

Mit Slim4 können Hersteller eine genauere Bedarfsprognose erstellen. Dadurch können Planungsteams solide Bedarfspläne entwickeln, die Verbrauchsraten, Mindestbestellmengen, Liefertreue und vor allem Lieferzeiten berücksichtigen.

Optimierung des Servicelevels: Fokus auf Artikel, die am wichtigsten sind

In der Produktion berechnen typischerweise MRP-Systeme die Bedarfsanforderungen und gehen dabei von einem Servicelevel von 100 % aus. Für viele Artikel ist das aber nicht erforderlich. Weil einige Komponenten leichter verfügbar sind und kürzere Lieferzeiten haben als andere, sollten Unternehmen ihre Zeit, Aufmerksamkeit und ihren Kapitaleinsatz auf die wichtigsten Komponenten konzentrieren.

Mit Slim4 können Unternehmen ein Konzept für ihren Servicelevel verfolgen, das strategisch differenzierter ist und einen perfekten Ausgleich zwischen Materialanforderungen und Bedarfskosten schafft. Durch die bestehenden Unternehmensregeln sind Hersteller in der Lage, Verfügbarkeiten zu maximieren und gleichzeitig das in den Bedarf investierte Kapital zu optimieren.

S&OP: ein Teamsport

Wenn es um Bedarf und Produktionsplanung geht, ist es wichtig, dass die Finanz-, Vertriebs-, Marketing- und Produktionsteams geschlossen in den Entscheidungsprozess eingebunden sind. Zum Synchronisieren von wichtigen Lieferkettenentscheidungen in Bezug auf Produktportfolio-Management, Bedarfsplanung & Verkaufsprognosen, Bereitstellungsplanung, Bestands- & Einkaufsplanung benötigen Hersteller einen klar definierten S&OP-Prozess.

Mit Slim4 kann das gesamte Unternehmen von den überragenden Prognosefähigkeiten der Bestandsoptimierung profitieren. Durch die Bereitstellung einer zuverlässigen Bedarfsdatenquelle unterstützt Slim4 den gesamten S&OP-Prozess und damit die Hersteller, damit sie fundiertere Lieferkettenentscheidungen treffen können.


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