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Über die 80/20 Regel hinaus: 5 Schritte für einen neuen Ansatz beim Bestandsmanagement

Wie viel wissen Sie wirklich über Ihr Sortiment? Wissen Sie, welche Artikel den höchsten Ertrag einbringen oder Ihren Kunden am wichtigsten sind? Und wissen Sie, welche Artikel Sie Geld kosten? Dieser Artikel stellt fünf  erstklassige Tipps vor, durch die Sie Ihr Sortiment weit profitabler machen, das Risiko minimieren und Ihren Bestand effektiver verwalten können.

Es ist kein Geheimnis, dass für viele Unternehmen nur 20 % des Sortiments 80 % des Umsatzes erzeugen. Da ein so großer Teil des Sortimentes scheinbar kaum einen Wert für das Unternehmen bringt, wäre es verständlich, wenn man seine gesamte Aufmerksamkeit auf die Produktlinien mit den besten Leistungen konzentriert. Aber Entscheidungen über den Bestand sollte man ernst nehmen, und Unternehmen sollten sich bemühen, ihr gesamtes Sortiment möglichst effektiv zu verwalten. Wie können Sie die Leistung Ihres Sortimentes maximieren und gleichzeitig unnötige Kosten minimieren? Dieser Artikel stellt fünf erstklassige Tipps vor, durch die Sie Ihr Sortiment weit profitabler machen, das Risiko minimieren und Ihren Bestand effektiver verwalten können.

Das richtige Gleichgewicht
Wenn Sie nicht genau über Ihr Sortiment Bescheid wissen, wie können Sie dann sicher sein, die richtigen Entscheidungen über Ihren Bestand zu treffen? Eine Produktlinie mit geringer Marktgängigkeit erscheint Ihnen vielleicht als Geld und Platzverschwendung in Ihrem Vertriebszentrum, aber bestimmte Kunden kaufen möglicherweise gerade wegen dieser Produkte von Ihnen. Wenn dagegen ein Produkt nur minimalen Kundennutzen oder Profit bringt, lohnt es dann, Zeit und Geld in seine ständige Verfügbarkeit zu investieren? Die Gesamtverfügbarkeit gilt als einer der wichtigsten Leistungskennzahlen beim Bestandsmanagement, aber die Supply-Chain-Manager müssen auch Grenzen ziehen. Durch das richtige Gleichgewicht zwischen Investitionen in den Bestand und in die Dienstleistungsniveaus können Unternehmen die Gesetze des Paretoprinzips für einen proaktiveren Ansatz in der Sortimentsverwaltung insgesamt nutzen.

Die richtigen Kriterien für die richtige Klassifizierung
Sollte ein Produkt mit geringer Marktgängigkeit wirklich ebenso behandelt werden wie eine besonders marktgängige Produktlinie? Da alle Produkte einzigartige Nachfragemuster und Margen besitzen, ist es weder rentabel noch logisch, für das gesamte Sortiment die gleiche Bestandsstrategie anzuwenden. Da kommt die Bestandsklassifizierung ins Spiel: Indem Sie Artikel nach ihrer strategischen Wichtigkeit für Ihr Unternehmen kategorisieren, können Sie für jede Kategorie einen individuelleren Ansatz verwenden. Das wiederum ermöglicht es Ihnen, Ressourcen auf jene Bereiche zu konzentrieren, in denen besondere Aufmerksamkeit notwendig ist. Für viele Unternehmen kann eine gut strukturierte ABC-Analyse die Erkenntnisse liefern, die für eine effektive Produktkategorisierung notwendig sind. Das Verfahren zur Durchführung einer ABC-Analyse erlaubt ein besseres Sortimentsverständnis, aber es ist sehr wichtig, dass die Analyseparameter den Gesamtzielen des Unternehmens entsprechen. Außerdem muss geklärt sein, wer endgültig entscheidet, welche Parameter verwendet werden sollen, und sie müssen den Entscheidungsträgern des Unternehmens in geeigneter Form mitgeteilt werden. Wenn für Ihr Unternehmen die Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt steht, wird es für seine Ziele schließlich wenig nützen, die Produkte allein nach ihrer Marge zu kategorisieren. Wie Sie die Grenzen innerhalb Ihres Sortimentes festlegen, hängt stark davon ab, welche KPIs für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind. Im Wesentlichen gibt es zwei Hauptziele, die die KPIs bestimmen. Einerseits kann man den Schwerpunkt auf die Gewinnmargen eines Produktes oder den Umsatz legen. Andererseits kann man die finanziellen Punkte beiseitelassen und die Kundenzufriedenheit in Form von Auftragspositionen oder Transaktionen als Grundlage für die KPIs nehmen. Zusätzlich muss man sich zur Kategorisierung der einzelnen Produkte jedoch folgende Fragen stellen:… (lesen Sie mehr in unserem Downloadpapier)

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